
Seit 1966 befindet sich das Generalkonsulat im zentral gelegenen Finnlandhaus zwischen der Binnen- und der Aussenalster am westlichen Ende der Kennedy- und der Lombard-Brücke.
Anfangs waren im Finnlandhaus ausser dem Generalkonsulat auch einige finnische Unternehmen vertreten. Im obersten zwölften Stock bot das "Restaurant im Finnlandhaus" sowohl finnische Spezialitäten an als auch eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt und die Alster. Im Laufe der Jahre ist der finnische Anteil immer weiter zurückgegangen. Heute hat nur noch das Generalkonsulat seine Büroräume im Finnlandhaus.
In der obersten zwölften Etage des Hauses glänzen vier goldene Löwen vor einem roten Hintergrund, das Symbol des finnischen Wappens. Das Gebäude ist jedoch nicht nur wegen seiner Verbundenheit mit Finnland in Hamburg bekannt.
Das Finnlandhaus ist bereits während der Bauphase durch die besondere Bautechnik bekannt geworden. Es war seinerzeit das erste Gebäude in Deutschland, das nach Errichtung der tragenden mittleren Säule von oben nach unten gebaut wurde. Die Räume des Erdgeschosses waren als Verkaufsräume vorgesehen und darüber schwebten dann ab einer Höhe von sechs Metern die Büroetagen. Diese Art von hängender Baukonstruktion, die durch einen Mittelpfeiler getragen wird, ist eine Rarität im Hamburger Stadtbild und steht deshalb auch auf der Liste der geschützten Baudenkmäler.