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Ministerium für auswärtige Angelegenheiten

Design-Weihnachtsmann aus Rovaniemi eroberte die Herzen von Berliner Kindern und Journalisten - Botschaft von Finnland, Berlin : Aktuelles

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Nachrichten, 06.12.2011 | Botschaft von Finnland, Berlin

Design-Weihnachtsmann aus Rovaniemi eroberte die Herzen von Berliner Kindern und Journalisten

Der aus Finnland angereiste echte Weihnachtsmann mit seinen Rentieren, eine entspannte vorweihnachtliche Stimmung und ein hervorragendes Programm mit Bezug auf Helsinki als Weltdesignhauptstadt 2012 vereinten eine Rekordzahl von 155 Gästen im Haus, als die Presse- und Kulturabteilung der Botschaft von Finnland in Deutschland zur traditionellen Vorweihnachtsparty für Journalisten eingeladen hatte. Für Berliner Kinder bot sich noch dazu Gelegenheit, vor laufenden TV-Kameras mit den Rentieren des Weihnachtsmannes eine Schlittenpartie zu machen.

Video: Hans-Jürgen Büsch

„Guten Abend, gibt es denn hier brave Kinder?“ lautete die auch den Berliner Kindern bekannte Frage des Weihnachtsmannes. Er, der direkt aus Rovaniemi in die Botschaft von Finnland nach Berlin gekommen war, und vor allem die beiden Rentiere, die seinen Schlitten zogen, ließen die Kinder aus Berliner Kindertagesstätten bald ihre Schüchternheit vergessen.

Als Belohnung für die dem Weihnachtsmann vorgesungenen Lieder, für ihm überreichte Zeichnungen und Wunschzettel erhielten die Kinder eine Wichtelmütze, Saft und Pfefferkuchen. Und als sie dann noch mit dem Rentierschlitten ein paar Runden im Innenhof der Nordischen Botschaften drehen durften, leuchteten sowohl die Augen der Kinder als auch die der anwesenden Fernseh- und Zeitungsjournalisten. Dass kein Schnee lag, war auch nicht weiter schlimm, denn die Schlittenkufen waren zusätzlich mit Rädern versehen.

Bericht von TV-Berlin

Nordlicht und Flammlachs

Kuva: Bernhard LudewigBotschafterin Päivi Luostarinen streichelte auch die Rentiere des Weihnachtsmannes. Foto: Bernhard Ludewig

Auch die Gäste, die am Abend zur vorweihnachtlichen Presseparty eingetroffen waren, hatten Gelegenheit, die Rentiere zu kraulen, finnischen Weihnachtspunsch und im Freien vor dem Botschaftsgebäude frisch bereiteten Flammlachs zu genießen sowie die Design-Weihnachtsbaum-Installation des Medienkünstlers Jari Haanperä zu bewundern.

Die 500 an einer Fichte aufgehängten Löffel der Firma Hackman leuchteten wie finnisches Nordlicht im Lichtkegel der auf den Baum und die Wand der gegenüberliegenden Botschaft von Norwegen gerichteten Lampen. Für die Dekoration des Gemeinschaftshauses der Nordischen Botschaften zeichnete Marimekko verantwortlich, während das Innere des finnischen Botschaftsgebäudes, das auch mit Architekturpreisen ausgezeichnet worden ist, von Jari Haanperä mit Hilfe von Design-Lichtinstallationen dem Projekt „Helsinki – Weltdesignhauptstadt 2012“ entsprechend gestaltet worden war.

Bei der vorweihnachtlichen Journalistenparty in Berlin, die nun bereits zum dritten Mal stattfand, wurde mit sogar über 150 erschienenen Gästen erneut ein Rekord erreicht. Sie alle waren nicht nur von den finnischen Weihnachtsleckereien und der Weihnachtssauna angelockt worden, sondern auch von den über 100 – von verschiedenen Unternehmen gespendeten – Weihnachtsgeschenken und dem exzellenten Musik- und Designprogramm.

Design macht das Leben besser

In einem in Deutschland so beliebten Pecha-Kucha-Vortrag waren unter der Überschrift „Was Design für mich bedeutet“ sowohl die Ansichten finnischer als auch deutscher Spitzendesigner zum Thema zu sehen und zu hören. Beteiligt waren unter anderem der junge Nokia-Designer Mika Nenonen, der aufsteigende Stern am deutschen Designhimmel Julia Lohmann, die sowohl in Finnland als auch in Berlin für ihre Hüte und Performances bekannte Mimosa Pale sowie der Direktor des Projektes „Helsinki – Weltdesignhauptstadt 2012“ Pekka Timonen.

Nach seinen Worten steckt hinter dem Helsinkier Weltdesignhauptstadt-Projekt die Erkenntnis, dass Design nicht nur Gestaltung von Produkten bedeutet, sondern eine Möglichkeit ist, das Leben der Menschen durch eine bessere Gestaltung der Dinge zu verbessern. Design ist auch erforderlich und brauchbar, wenn es darum geht, etwa die Arbeitswoche oder die Dienstleistungen im Bereich der Krankenpflege so zu verbessern, dass sie den Bedürfnissen der Menschen mehr gerecht werden.

Für den musikalischen Teil des Abends sorgten Kaiku Studio und die auch in Deutschland erfolgreiche Mädchenband Les Corps Mince de Francoise bzw. LCMDF aus Finnland.

Kuva: Bernhard LudewigDas Eintreffen des Weihnachtsmannes war der Höhepunkt des Abends.  Foto: Bernhard Ludewig

Absoluter Höhepunkt des Abends war dann aber doch das Eintreffen von Weihnachtsmann und – ganz besonders – einem seiner Rentiere. Anders als geplant, kam es nämlich hinter ihm her bis ins Haus und hinterließ zum Gaudi der Journalisten hier noch sein ganz eigenes Geschenkpaket, ehe es wieder nach draußen getrieben werden konnte.

Alle mögen Weihnachtsgeschenke

Der Weihnachtsmann erzählte den Gästen vom Weihnachtsmann-Land und von der Designwoche in Rovaniemi. Cay Sevon, Geschäftsführerin von „Turku 2011“, berichtete, dass sie den Einwohnern von Turku mit Hilfe der Kultur Gutes getan habe, und Direktor Pekka Timonen von „Helsinki – Weltdesignhauptstadt 2012“, versprach, es im nächsten Jahr noch besser zu machen.

Kuva: Bernhard LudewigDer Weihnachtsmann ließ sich zum Verlosen aller seiner Geschenke erweichen. Foto: Bernhard Ludewig

Als die Partygäste dann – vom Weihnachtsmann dazu aufgefordert – noch das lustige finnische Weihnachtslied „Porsaita äidin oomme kaikki“ auf Deutsch anstimmten und die flinken Botschafts-Wichtel ihre Hilfe zusagten, ließ sich der Weihnachtsmann zum Verlosen aller seiner Geschenke erweichen: Flüge nach Lappland und in andere Regionen Finnlands, Ostsee-Kreuzfahrten, Restaurant-Abendessen, IT-Produkte, Kunstgegenstände und die anderen von zig Unternehmen gespendeten Geschenke, insgesamt über hundert an der Zahl, brachten auch die Augen der Journalisten zum Glänzen.

Moderator Daniel Gäsche vom Sender rbb Fernsehen, der bei der Verlosung ein rotes Kultfahrrad der finnischen Marke Jopo gewonnen hatte, war sich sicher, dass er auch nächstes Jahr wieder zur Presse-Weihnachtsfeier kommen wird, egal, wie knapp seine Zeit bemessen sei.

Text: Leo Riski

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Aktualisiert 07.12.2011


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