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Ministerium für auswärtige Angelegenheiten

Cita Högnabba: Die Finnlandschweden - eine selbstbewusste Minderheit - Botschaft von Finnland, Berlin : Aktuelles

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Nachrichten, 14.02.2008

Cita Högnabba: Die Finnlandschweden - eine selbstbewusste Minderheit

Vortrag Die Finnlandschweden - eine selbstbewusste Minderheit Finnland-Institut, Berlin 7. Februar 2008 Cita Högnabba, Botschaftsrätin für Presse

Wenn Sie jetzt eine objektive Rede erwarten, muss ich Sie leider enttäuschen, denn als Finnlandschwedin bin ich mit Sicherheit nicht objektiv und verfüge auch nicht über die gesunde kritische Distanz zu diesem Thema wie vielleicht eine Historikerin.

Ich bin also eine zweisprachige Finnlandschwedin und eine finnische Staatsangehörige. In meiner Meldebescheinigung wird meine Muttersprache mit Schwedisch angegeben. Wortwörtlich genommen ist dies falsch, denn meine Mutter ist finnischsprachig. Mein verstorbener Vater war schwedischsprachig und seine beiden Elternteile waren es auch.

Ich bin somit in einem zweisprachigen Elternhaus aufgewachsen - zum Glück plädierten die Pädagogen damals noch nicht für die Einsprachigkeit wie dies in den 1960er Jahren der Fall war. Ich habe von Beginn an eine schwedischsprachige Schule besucht. Auch das Gymnasium und die Universität, die ich besuchte, waren schwedischsprachig. Später habe ich einen finnischsprachigen Mann geheiratet und unsere Tochter wächst zweisprachig auf.

Die Finnlandschweden sind schwedischsprachige Finnen. Viele unserer Vorväter kamen im 13. und 14. Jahrhundert aus westlicher Richtung nach Finnland. Schwedisch wurde in Finnland allerdings - zumindest auf den Åland-Inseln - bereits vorher gesprochen. Die Zuwanderer lieβen sich in mehr oder weniger unbesiedelten Küstengebieten nieder. Es hat wohl kaum Kämpfe um das Siedlungsgebiet mit der finnischsprachigen Bevölkerung gegeben, die sich weiter im Inland angesiedelt hatte. Die Sprachgrenze stand relativ schnell fest und diejenigen, die in der Minderheit waren, nahmen die Sprache der Mehrheit an. Es kam sehr schnell zu einer Vermischung der schwedisch- und finnischsprachigen Bevölkerung. Diese Entwicklung hat sich seitdem weiter fortgesetzt. Die Zuwanderer aus Schweden im Mittelalter sind später Finnlandschweden geworden. Dies gilt auch für die Zuwanderer aus Deutschland, beispielsweise für die Familien Paulig, Fazer und Stockmann. Auch ein groβer Teil derjenigen Menschen jüdischer Abstammung, die im 19. Jahrhundert als Teil der russischen Armee in Finnland stationiert waren und ihre Nachfahren begannen Schwedisch als ihre erste Sprache zu verwenden. Es ist also nicht möglich, die Finnlandschweden unter rassenbezogenen oder genetischen Gesichtspunkten zu definieren, zumindest nicht, wenn dabei Blutsverwandtschaft als Kriterium verwendet wird. Etwas vereinfacht gesagt, könnte man behaupten, dass es die Mischung aus Nationalität und Sprache ist, die die Finnlandschweden ausmacht.

Im Grundgesetz Finnlands wird festgelegt, dass die Nationalsprachen Finnlands Finnisch und Schwedisch sind. Jeder hat das Recht, sich vor Gericht und bei anderen Behörden in seiner eigenen Sprache - entweder der finnischen oder der schwedischen - zu bedienen. Die öffentliche Hand hat für die kulturellen und gesellschaftlichen Bedürfnisse der finnisch- und schwedischsprachigen Bevölkerung des Landes nach gleichen Grundsätzen zu sorgen.

Immer funktioniert dies natürlich nicht so gut. Beispielsweise in Ostfinnland, wo es sehr wenig Finnlandschweden gibt, ist es schwer, Dienstleistungen in schwedischer Sprache zu bekommen, aber das Prinzip ist klar. Es sollte auch nicht vergessen werden, dass es nur knapp 300 000 Finnlandschweden gibt, was etwa 6% der Gesamtbevölkerung Finnlands von 5,5 Mio. entspricht. Im Vergleich zu vielen anderen Minderheiten haben die Finnlandschweden eine gleichberechtigte Stellung. Es ist beinahe unmöglich, sich vorzustellen, dass es in Finnland zu einem offenen Konflikt zwischen den Sprachgruppen kommen könnte.

So harmonisch war es jedoch nicht immer. Während des nationalen Erwachens Mitte des 19. Jahrhunderts setzten sich auch viele aus der schwedischsprachigen Oberklasse für die finnische Sprache ein und fingen auch selbst an, Finnisch zu sprechen. Andere Mitglieder der schwedischsprachigen Elite wollten jedoch nicht die schwedische Sprache aufgeben. Ihrer Meinung nach war die schwedische Sprache die Garantie dafür, dass Finnland Teil der westlichen Kultursphäre blieb. Somit war der Nährboden für Konflikte zwischen den zwei Sprachgruppen gelegt. Zunächst berührte der Konflikt nur die oberen Gesellschaftsschichten, die breiten Massen wurden erst nach dem Durchbruch der Demokratie Anfang des 20. Jahrhunderts in den Konflikt involviert.

Nach der Unabhängigkeit Finnlands im Jahre 1917 kam es zu einer Zuspitzung in der Sprachfrage, die die Innenpolitik des Landes in den 1920er und 1930er Jahren weitgehend prägte. Wichtig ist jedoch, dass der Sprachkonflikt nie Menschenleben gekostet hat, sondern verbal ausgefochten wurde. Die wenigen Male, wenn physische Gewalt im Spiel war, kam es lediglich zu leichteren Blessuren.

Der Kampf gegen die groβe Übermacht der Sowjetunion im Winterkrieg 1939 - 1940 hat das finnische Volk zusammengeschweiβt. Finnisch- und schwedischsprachige Finnen kämpften Seite an Seite, was zu einem neuen Konsens zwischen den Sprachgruppen führte.

Nach 1945 war der Sprachkonflikt Geschichte und seit dieser Zeit herrscht Einvernehmen, auch wenn es natürlich immer vereinzelte Personen gibt, die die Zweisprachigkeit Finnlands als Belastung und nicht als Reichtum betrachten.

Neben den historischen Gründen für das harmonische Zusammenleben finnischsprachiger Finnen und Finnlandschweden gibt es auch wirtschaftliche Gründe. Die Gruppe der Finnlandschweden ist keine bedürftige, sondern eine sich selbst versorgende, wirtschaftlich abgesicherte Bevölkerungsgruppe. Darüber hinaus ist die Zweisprachigkeit vieler Finnen und Finnlandschweden eine Ressource, die beispielsweise der Wirtschaft zugute kommt.

Der debattierfreudige, finnlandschwedische Schriftsteller Jörn Donner sagte einmal in einem Gespräch, dass Minderheiten ohne Geld keine starke Position in der Gesellschaft aufbauen können. Ich glaube nicht, dass Geld das einzig wichtige hierbei ist, aber Minderheiten ohne eine wirtschaftliche Grundlage haben es schon schwerer, sich zu behaupten.

Für ihr Überleben muss eine sprachliche Minderheit durch eigenes Engagement zur Sicherung ihrer Position beitragen. Die schwedischsprachigen Finnen in Finnland haben bessere Voraussetzungen hierfür gehabt als viele andere Minderheiten, da sie in der Zeit, als aus Finnland eine Nation und ein unabhängiger Staat wurde, keine unterdrückte Volksgruppe oder Randgruppe darstellten.

Das finnlandschwedische nationale Erwachen Ende des 19. Jahrhunderts schuf eine groβe Anzahl kultureller Institutionen, die heute noch aktiv sind. Im Jahre 1906 wurde auch die Schwedische Volkspartei, gegründet. Diese bürgerliche Partei hat seitdem bei Wahlen 70% - 80% der Stimmen der Finnlandschweden bekommen. Die Partei ist in den meisten Regierungen Finnlands vertreten gewesen. Die Partei ist auch einflussreicher gewesen, als ihre Gröβe es voraussetzen würde und sie hat die Interessen der schwedischsprachigen Bevölkerung erfolgreich vertreten. Die wichtigsten politischen Parteien Finnlands wie die Sozialdemokratische Partei, die Nationale Sammlungspartei, die Zentrumspartei, der Linksverband und die Grünen sind zweisprachig und sind daher auch in schwedischer Sprache aktiv.

Als Folge der Einheitsbestrebungen entstanden viele einsprachige schwedischsprachige Institutionen und Organisationen. Die schwedischsprachige Universität Åbo Akademi wurde im Jahre 1918 gegründet, das Bistum Borgå biskopsstift für die schwedischsprachigen Gemeinden der evangelisch-lutherischen Kirche entstand im Jahre 1923. Es wurde auch ein schwedischsprachiger Truppenverband gegründet. Heute ist einer der Brigaden der Verteidigungskräfte Finnlands - Nylands brigad in Ekenäs - schwedischsprachig und dort leisten die meisten schwedischsprachigen Jugendlichen Finnlands ihren Militärdienst ab.

Im Jahre 1919 wurde die schwedischsprachige Nationalversammlung, das Svenska Finlands folkting, eingeführt. Aufgabe dieser Institution war es, bei der Ausformulierung der Verfassung der unabhängigen Republik Finnland die Stellung der schwedischen Sprache zu sichern. Diese parteiübergreifende Institution hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Interessenvertretung der schwedischsprachigen Bevölkerung Finnlands erwiesen.

Das schwedischsprachige Finnland verfügt auch über ein aktives Kulturleben mit u. a. vier Theaterhäusern, von denen Svenska Teatern in Helsinki als die schwedischsprachige Nationalbühne Finnlands bezeichnet werden kann. Weitere regional geförderte Theater sind Åbo Svenska Teater, Vasa Teater und Lilla Teatern in Helsinki. Auβerdem gibt es eine Reihe von freien Theatergruppen und Amateurtheatern. Es gibt etwa ein Dutzend schwedischsprachige Tageszeitungen in Finnland, von denen die gröβte, die in Helsinki erscheinende Hufvudstadsbladet ist. Die zweitgröβte Tageszeitung ist Vasabladet, die in Vasa erscheint. Die älteste Tageszeitung Finnlands ist die schwedischsprachige Åbo underrättelser, die derzeit eine Auflage von einigen Tausend hat.

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Finnlands (Yle) verfügt über zwei schwedischsprachige Rundfunkkanäle und einen digitalen finnlandschwedischen Fernsehkanal. Die gröβten schwedischsprachigen Verlagshäuser sind Söderströms und Schildts und in Finnland erscheinen jedes Jahr mehrere Hundert Bücher in schwedischer Sprache. Auβerdem werden zahlreiche Zeitschriften in schwedischer Sprache herausgegeben.

Åland

Besondere Verhältnisse herrschen in der Provinz Åland, die dem Gesetz über die Selbstverwaltung Ålands aus dem Jahre 1920 entsprechend eine einsprachige, schwedischsprachige Provinz ist. Die Provinz Åland hat das Recht, durch ihr eigenes Parlament, das sogenannte landsting, über die eigenen Angelegenheiten zu bestimmen. Åland ist somit eine schwedischsprachige Gesellschaft und die groβe Mehrheit der Bewohner ist nur schwedischsprachig. Die Unterrichtssprache in den Schulen ist Schwedisch, aber Finnisch kann als freiwilliges Fach in den Schulen erlernt werden.

Ich bin auf Åland geboren, denn mein Vater arbeitete dort Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre. Die Ålandinseln sind sehr schön, die Region ist wirklich einen Besuch wert.

Ich habe nicht die Überschrift des heutigen Vortrags Die Finnlandschweden, eine selbstbewusste Minderheit ausgesucht, aber ich finde die Überschrift gut. Das Adjektiv selbstbewusst ist ein gutes Adjektiv in Verbindung mit dem Substantiv Minderheit. Ich glaube auch, dass etwas von diesem Selbstbewusstsein zu unserem Überleben beigetragen hat - ich kann Ihnen versichern, dass nicht wenige im Laufe der Jahre das baldige Aussterben der Finnlandschweden vorhergesagt haben.

Wir werden also als selbstbewusst bezeichnet. Uns werden aber auch manche Vorurteile zugeschrieben. Einige sind völlig falsch und andere recht zutreffend. Hier einige Beispiele:

1. Finnlandschweden sind eigentlich Schweden - das ist falsch, wir sind Finnen. Dass Finnlandschweden eine gröβere Zusammengehörigkeit mit Schweden als mit Finnland empfinden würden, trifft nicht zu. Finnlandschweden sehen sich generell als genau so finnisch an wie die finnischsprachigen Finnen. Sie verfügen natürlich über bessere Kenntnisse über Schweden, da sie durch schwedische Fernseh- und Rundfunksendungen, schwedische Filme, Zeitungen und Zeitschriften, Comics und Literatur etc. regelmäβig mit schwedischer Kultur in Kontakt kommen.

2. Finnlandschweden stehen auf der Seite Schwedens bei Eishockeyspielen zwischen Finnland und Schweden. - Diese Behauptung empfinden Finnlandschweden als Beleidigung.

3. Finnlandschweden sind wohlhabender als andere Finnen. - Das stimmt nicht. Sowohl bei den Finnlandschweden als auch bei den Finnen sind alle Bevölkerungsschichten vertreten. Es gibt allerdings etwas mehr Landwirte und Fischer unter den Finnlandschweden. Ansonsten gibt es auch unter den Finnlandschweden beispielsweise Beamte, Arbeitslose und Familien mit viel Geld genau so wie bei den finnischsprachigen Finnen.

4. Man sagt, wir würden ständig Trinklieder singen, aber das ist ja gar nicht schlimm, damit kann man doch leben.

5. Als einziges Volk dieser Erde sprechen die Finnlandschweden beim Einatmen und sind laut. Ich werde es Ihnen jetzt vorführen. Es sind jedoch nur feinere ältere Damen aus den südlichen Teilen Helsinkis, die so sprechen und leider ist diese Spezies vom Aussterben bedroht.

6. Die Finnlandschweden reden mehr als die Finnen. Das ist auch eine sehr relative Aussage. Bertolt Brecht hat behauptet, Finnland sei ein Land, in dem auf zwei Sprachen geschwiegen wird.

7. Den Finnlandschweden geht es besser als der finnischsprachigen Bevölkerung. - Das stimmt, denn die Finnlandschweden leben länger, sind gesünder und haben eine niedrigere Selbstmordrate. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Stellung als Minderheit zu einer stärkeren Verbundenheit mit der eigenen Gruppe geführt hat. Die Finnlandschweden sind stärker in Dorfgemeinschaften und verschiedenen Vereinen und Hobbykreisen engagiert.

Ich möchte hier auch einige berühmte Finnlandschweden auflisten:

Jean oder wie er ursprünglich hieβ Janne Sibelius, finnlandschwedischer Komponist von u. a. Finlandia und sieben Sinfonien;

Carl Gustav Emil Mannerheim, ehemaliger Feldmarschall und Staatspräsident, der eine entscheidende Rolle innehatte, als Finnland unabhängig wurde. Er ist der erste und bislang einzige mit dem Ehrentitel Marschall von Finnland. Als ihm dieser Titel von der Regierung Finnlands im Jahre 1942 zugesprochen wurde, hieβ es in der Begründung, dass seine herausragenden militärischen Leistungen ihm den Ehrenplatz in der Geschichte Finnlands als den gröβten Soldaten des Landes verliehen hätte;

Tove Jansson, Schriftstellerin, Malerin und Schöpferin des sehr menschlichen Mumintrolls und seiner sympathischen Familie im Mumintal;

Johan Ludvig Runeberg, Schriftsteller und Poet, gilt als Nationaldichter Finnlands. Sein bekanntestes Werk ist Die Erzählungen des Fähnrich Stål (Fänrik Ståls sägner);

Zacharias Topelius, Schriftsteller und romantischer Lyriker, der im 19. Jahrhundert lebte. Sein bekanntestes Werk ist Erzählungen eines Feldschers (Fältskärns berättelser);

Edith Södergran, gehörte zu den ersten Modernisten der finnlandschwedischen Lyrik. Sie starb bereits im Alter von 31 Jahren an Tuberkulose und wird seit ihrem Tod als Genie verehrt;

Georg Henrik von Wright, Professor der Philosophie, der unter anderem Nachfolger seines Freundes Ludwig Wittgenstein in Cambridge wurde;

Adolf Erik Nordenskiöld, Forschungsreisender, der mit seinem Schiff Vega die Nordostpassage durchquerte. Er wurde Anfang des 19. Jahrhunderts in Helsinki geboren und zog später nach Schweden, wo er auch Mitglied der Schwedischen Akademie wurde;

Linus Torvalds, der Mann hinter dem Open-Source-Programm Linux, der 1969 geboren wurde und heute zu den bekanntesten Programmierern der Welt gehört.

Last but not least möchte ich auch Eugen Schaumann erwähnen, den schwedischsprachigen Beamten, dessen Name eng mit der Geschichte der Unabhängigkeit Finnlands verbunden ist. Auch die Finnlandschweden beteiligten sich aktiv am Widerstand gegen die Unterdrückung durch Russland. Finnland war bekanntlich ein autonomes Groβfürstentum Russlands seit 1809. Anfang des 20. Jahrhunderts spitzte sich die Lage zu und ein finnlandschwedischer Geheimbund aus Studenten und Akademikern beschloss, den höchsten Vertreter Russlands in Finnland, Generalgouverneur Nikolai Bobrikow, zu ermorden. Die Tat wurde von Eugen Schaumann durchgeführt, der im Juni 1904 im Senatsgebäude von Helsinki Bobrikow und anschlieβend sich selbst mit einer Pistole erschoss. - Es wird übrigens erzählt, dass seine jüngere Schwester, die Künstlerin Sigrid Schaumann, in den 1970er Jahren im Zentrum von Helsinki als über 80-jährige von der Polizei gestoppt wurde, als sie die Straβe bei Rot überquert hatte. Als der übereifrige Polizeibeamte ihr einen Buβgeldbescheid ausstellen wollte, fragte er sie, ob sie schon etwas mit der Polizei zu tun gehabt hätte. „Ja”, antwortete sie, „ich wurde von der Polizei verhört, nachdem mein Bruder Bobrikow erschossen hatte”.. Mir ist nicht bekannt, ob der Polizist den Strafzettel zu Ende ausgefüllt hat.

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Aktualisiert 14.02.2008


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